Die Kiste

Es war sehr spannend, sich mit anderen Künstlern von einer gefundenen Kiste zu einem Ausstellungsprojekt inspirieren zu lassen.

Die Kiste

In der Kiste war allerhand Zeug. Darunter eine Bibel in der jemand Notizen gemacht hatte. Da ich mit christlichen Themen und Frauenrollen bereits Erfahrung sammeln durfte, hatte es mir die Stelle, an der geschrieben steht, dass die Weiber in der Gemeine zu schweigen haben, besonders angetan. 😉

Das Triptychon

Theresa hat mit mir dazu ein Triptychon inszeniert, das wir mit einem Teil des Vaterunser verbunden haben:

… und führe uns nicht in Versuchung

sondern erlöse uns von dem Bösen

denn dein ist das Reich und die Kraft und die
Herrlichkeit

Amen

L – Restroom Diaries

Die Bilder sprechen für sich

Farbverlauf
Ralf Jochen Moser

Abstrakte Bilder kann man auch mit der Kamera machen.

Ein Versuch mit Farbverläufen und banalen Motiven.

Ich hab angefangen ein wenig mit „Abstraktion“ herumzuspielen. Das macht großen Spaß, ist entspannend und man muss keine ganzen Serien machen, sondern kann es auch mal bei Einzelbildern belassen. Die Bilder verstehen sich demgemäß nicht als Serie sondern als Sammlungen ähnlich gemachter Bilder.

Unschärfe bewirkt das Verlaufen der Farbe und abstrahiert und verallgemeinert zusätzlich. Ich hab angefangen ein wenig mit „Abstraktion“ herumzuspielen. Das macht großen Spaß, ist entspannend und man muss keine ganzen Serien machen, sondern kann es auch mal bei Einzelbildern belassen.

Bizarr
Ralf Jochen Moser

Abstrakte Bilder kann man auch mit der Kamera machen.

Ein Versuch mit Bizarren Strukturen.

Leichte Unschärfe kommt dazu und abstrahiert und verallgemeinert zusätzlich.

Ich hab angefangen ein wenig mit „Abstraktion“ herumzuspielen. Das macht großen Spaß, ist entspannend und man muss keine ganzen Serien machen, sondern kann es auch mal bei Einzelbildern belassen. Die Bilder verstehen sich demgemäß nicht als Serie sondern als Sammlungen ähnlich gemachter Bilder.

Unscharf – Mit Licht malen
Ralf Jochen Moser

Mit Licht malen kann man auch mit der Kamera.

Ein Versuch mit Unschärfen.

Unschärfe abstrahiert und verallgemeinert.

Ich hab angefangen ein wenig mit „Abstraktion“ herumzuspielen. Das macht großen Spaß, ist entspannend und man muss keine ganzen Serien machen, sondern kann es auch mal bei Einzelbildern belassen. Die Bilder verstehen sich demgemäß nicht als Serie sondern als Sammlungen ähnlich gemachter Bilder.

Die aristotelischen Wurzeln von Wahrheit und Vernunft
Ralf Jochen Moser

Das handgemachte Künstlerbuch

Wie große, graue Monster prangen die Mannheimer Brücken inmitten der urbanen Landschaft. Täglich werden sie von unzähligen Autos überquert. Zwischen Morgenhektik und Feierabendverkehr wird kaum einer die versteckte Ästhetik der kühlen Betonklötze wahrnehmen.

Die Fotoserien Die Wandelhallen des ewigen Donners zeigen die Brücken im künstlerischen Kontext des magischen Realismus und machen sie zur Kulisse einer surrealen, philosophischen Konzeptkunst. Die Teilserie mit dem Untertitel „Die aristotelischen Wurzeln von Wahrheit und Vernunft“ besteht aus acht Bildern, acht den Bildern zugeordneten Zitaten von Aristoteles und einer Geschichte, die alles verbindet und den narrativen Kontext der Arbeit setzt. Jedes der Bilder trägt nach Klapheck’scher Manier einen surreal anmutenden Namen. Die Bilder, die Zitate und die persönliche Geschichte die alles verbindet, schaffen Rahmen, in dem sich die Magie des Menschen als vernunftbegabtes Wesen entfaltet. Ein solcher Kontext aus Bildern, Zitaten und einer Geschichte gibt dem Betrachter Impuls und Raum gleichermaßen, um sich mit seinen eigenen Gedanken ein philosophisches Gesamtkunstwerk zu schaffen.

Fotografische Behauptungen

Auch wenn fotografische Referenzen als Beweise für Geschehenes und Gewesenes gelten können, wäre es albern die künstlerische Fotografie in einem solchen Rahmen gefangen zu halten. Also tut man gut daran, sich gegen einen allzu langweiligen Fotorealismus aufzulehnen. Der Glaube an die Beweiskraft künstlerischer Bilder sollte sich an inszenierten Realitäten ausrichten, deren erzählte Geschichten deshalb wahr sind, weil sie von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende frei erfunden sind und sie sich auf eine zukünftige, bessere oder einfach auf eine magische Gedankenwelt beziehen.

Ausstellungskonzept

Die Bilder an der Wand (in Rahmen 60×80 cm oder 70×90), die Denkzettel des Künstlerbuchs können beispielsweise frei von der Decke baumeln oder an einem Holzbaum (der symbolisch für den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse steht) frei hängen. Der Betrachter sollte die Denkzettel ergreifen und lesen können.

Mein christliches Testament
Ralf Jochen Moser

Mein christliches Testament ist ein Projekt, das schwer einzuordnen ist. Es geht um Fotografie, Geschichte(n), Emotionen, Rollen, Religion, Kunst und vieles mehr. Das A und O meines christlichen Testaments sind nicht der Anfang und das Ende sondern der Anfang und der kreative Neubeginn, der den nächsten Durchlauf initiiert; Generation für Generation.

Lassen sie mich mit einer Geschichte beginnen.

Die Schlange lag auf einem Ast als A. und seine Frau O. vor ihr stehen blieben. Die Schlange gähnte und fragte: «Esst ihr immer noch die Früchte vom verbotenen Baum?» «Wir essen jetzt von allen Früchten, außer von den Giftigen, von denen wir sterben oder uns zurück entwickeln würden.», sagte die Frau. Schlau ist die Kleine geworden, dachte die Schlange und fragte erneut: «Also wisst ihr jetzt selbst, was gut für Euch ist?»

Die Frau zögerte und sagte dann: «Wir leben selbstverantwortlich und selbstbestimmt. Wir fügen niemand ein Leid zu. Wer sollte etwas dagegen einzuwenden haben?» Das wird ja immer besser, dachte die Schlange und erwiderte: «Jemand, der besser als ihr weiß, was nicht gut für Euch ist und es Euch verboten hat!» «Gott mischt sich schon lange nicht mehr in unser Leben ein», sagte die Frau. Die Kleine hat definitiv die Hosen an, dachte die Schlange und bevor sie etwas erwidern konnte, fügte die Frau hinzu: «Er verwehrt uns zwar nach wie vor das ewige Leben; aber wir werden immer älter, weil wir mehr über das Leben wissen und sich unsere Lebensbedingungen durch die Wissenschaft verbessern. Und die Kunst vermag unserem Leben Sinn zu verleihen.»

«Habt ihr auch den Baum des Lebens gefunden?» fragte die Schlange. «Versucht ihr Euch durch die Wissenschaft und die Kunst das Paradies zurückzuholen?» Die Frau schaute die Schlange erstaunt, verwirrt und fragend an. Die Schlange wartete geduldig auf eine Antwort, aber die Frau fragte zurück: «Weil wir älter werden und uns das Leben angenehmer gestalten? Oder weil die Kunst heute die selben Fragen aufwirft wie die Religion; aber die Wissenschaft andere Antworten findet?» Nicht schlecht die Kleine, dachte die Schlange, Angriff ist die beste Verteidigung. Aber das letzte Argument des einen Gottes zieht immer.

«Habt ihr keine Angst, Gott gegen Euch aufzubringen» fragte die Schlange. «Was sollte uns geschehen? Wir sind aus dem Paradies vertrieben, ich gebäre unsere Kinder unter Schmerzen, wir ackern uns ab und sterben werden wir sowieso.» sagte die Frau spöttisch. «Ihr könntet aussterben», sagte die Schlange und dachte, das wird noch spannend mit den Beiden. Hoffentlich gehen Euch noch früh genug die Augen auf. Er ist so passiv, die Kleine wächst ihm über den Kopf, seine Libido ist schwach, wenn sie ihm gleichberechtigt gegenüber tritt; aber wen soll sie sonst nehmen.

Die Frau wendet sich von der Schlange ab, schlägt die Augen demütig nieder und bittet: «Und erlöse uns von dem Übel»

Ich danke Fiona, Hannah, Jule, Marcella und Sabrina für ihre Unterstützung und hoffe, dass sie dem Projekt lange treu bleiben werden.

Die Kurt-Schuhmacher-Brücke

Die Kurt-Schumacher-Brücke ist die jüngste Rheinquerung zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Die Schrägseilbrücke wurde als weltweit erste Brücke mit Paralleldrahtbündeln ausgeführt.

Die Kurt-Schumacher-Brücke ist einschließlich ihrer Auffahrten und Verteilerbauwerke etwa 1,5 Kilometer lang. Auf der Brücke verläuft in der Mitte eine zweigleisige Straßenbahnstrecke, daneben pro Richtung zwei Fahrstreifen und außen auf beiden Seiten ein Geh- und Radweg. An den beiden Enden wird die Brücke durch zusätzliche Auf- und Abfahrtspuren erheblich verbreitert. Etwa über der Mitte des Handelshafens sind Anschluss-Segmente als Verschwenkungen am Fahrbahnrand vorhanden, an denen Auf- und Abfahrten direkt zum Mannheimer Hafengebiet vorbereitet aber nicht realisiert wurden.

Das einheitlich als Kurt-Schumacher-Brücke bezeichnete Bauwerk besteht aus mehreren Teilbrücken (von Mannheim im Osten nach Ludwigshafen im Westen):

  • Westkreuz- und Verbindungskanalbrücke (Länge ca. 296 Meter)
  • Mühlauhafenbrücke (Länge ca. 287 Meter)
  • Strombrücke (Länge 433,45 Meter)

Die Neckarbrücke (A6)

Die Neckarbrücke überquert zwischen Feudenheim und Ilvesheim den Neckar und den Neckarkanal. Die Autobahnbrücke ist eine ideales Revier für Fotografen.

Die Neckarbrücke, auf der die A6 den Neckar überquert, liegt bei Feudenheim.

Die Konrad-Adenauer-Brücke

Hinter dem Mannheimer Schloss führt die Konrad-Adenauer-Brücke über ein Geflecht von Zufahrtsstraßen über den Rhein nach Ludwigshafen.

Die Konrad-Adenauer-Brücke existiert schon seit 1669 und war als die „fliegende Rheinbrücke“ bekannt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört, sodass man eine Behelfsbrücke baute, die zu dieser zeit die einzige Brücke, die auf die pfälzische Seite führte.

Überführt: Bundesstraße 37, RHB
Unterführt: Rhein
Ort: Mannheim
Konstruktion: Deckbrücke, Stahlfachwerkbrücke, Bogenbrücke
Gesamtlänge: 273,9 m
Stützweite: 3×91,3 m
Baubeginn: 1956
Fertigstellung: 1959